Mit einer Fassadenverkleidung ist es möglich, eine Immobilie ganz neu zu gestalten und dadurch die gesamte Optik aufzuwerten. Hierfür gibt es eine große Auswahl an Materialien, die von Naturstein und Klinker über Kunststoff bis zu Metall und Glas reichen. Moderne Varianten gewähren zusätzlich eine bessere Dämmung und Energieeffizienz und schützen die gesamte Bausubstanz. Die Wahl der Verkleidungspaneele hängt von verschiedenen Faktoren ab. Im Trend sind Verkleidungen als perfekte Imitation anderer Materialien, die deutlich pflegeleichter sind
Warum ist eine Fassadenverkleidung sinnvoll?
Jede Immobilie ist einem bestimmten Lebenszyklus unterworfen. Gerade bei Neubauten oder frisch sanierten Häusern sieht die Fassade zunächst noch ansprechend aus, verändert die Optik jedoch durch äußere Einflüsse wie Wind und Wetter. Mehr Schutz bieten Fassadenverkleidungen, die einfach auf der Außenwand angebracht werden und auch die Ausbesserung schadhafter Stellen gestatten. Neben einer Veränderung des Erscheinungsbildes ist auch die bessere Dämmung möglich.
Welche Fassadenverkleidungen gibt es?
Es gibt verschiedene Materialien, die für die Verkleidung eines Hauses geeignet sind. Weit verbreitet ist die Putzfassade, die sich günstig herstellen lässt, allerdings regelmäßig neu gestrichen werden muss. Sie wird mit einem Wärmedämm-Verbundsystem aus Styropor oder Hartschaum angebracht und mit einer Armierung versehen, auf die der Außenputz aufgetragen wird.
Eine Natursteinfassade ermöglicht eine schöne Optik und den Schutz vor Witterungseinflüssen. Auch die Klinkerfassade ist beliebt, die besonders langlebig und wartungsarm ist. Ferner gibt es die Schieferfassade, Metallverkleidungen, die Glasfassade und Materialien aus Holz, Keramik, Ton, Faserzement und Kunststein, die als Fassadenplatten montiert werden. Eine moderne Variante sind Verkleidungen mit Photovoltaikmodulen für eine autarke Stromversorgung.
Alternativ dazu gibt es Fassadenpaneele in verschiedenen Designs. Sie imitieren andere Materialien und bestehen aus Kunststoff. Gegenüber einfachen Holzpaneelen sind Kunststoffpaneele wartungsfrei und kaum vom Originalmaterial zu unterscheiden. Sie lassen sich flexibel anbringen und sind als Verkleidung perfekt auf die Optik des Hauses abgestimmt.
Was ist besser: das Verputzen oder das Verkleiden der Fassade?
Die gängige Putzfassade ist vor allem bei Neubauten üblich und hält etwa 15 Jahre. Danach fragen sich Hauseigentümer, ob ein neuer Putz sinnvoll ist oder doch besser eine Fassadenverkleidung. Bei Putzfassaden mit Wärmeverbundsystem entsteht zwar eine gute Isolierung, gleichzeitig kommt es aber oft zu einer Verschmutzung mit grünen und schwarzen Streifen am Gemäuer.
Eine Fassadenverkleidung bietet generell mehr Gestaltungsspielraum und ist im Vergleich zur verputzten Wand deutlich langlebiger. Zudem muss die alte Fassade nicht entfernt werden. Die Verkleidung wirkt wie eine zusätzliche Schutzhülle und kann mit entsprechenden Materialien eine ähnlich gute Dämmung wie Putz bewirken. Alternativ ist es möglich, beide Varianten miteinander zu kombinieren und die Verkleidung nur in bestimmten Bereichen anzubringen. Das macht eine gezielte Nutzung der Werkstoffe möglich.
Die Fassadenverkleidung in ansprechender Holzoptik
Einen natürlichen Look bietet die Fassade aus Holz. Die Verkleidung selbst muss dabei nicht aus echtem Holz bestehen, sondern kann auch aus Kunststoff sein. Verwendet werden hierfür meistens geschäumter Hart-PVC und weitere Spezialmaterialien. Dazu ist eine große Auswahl aus Farben und Formen geboten, um ein individuelles Design zu kreieren. Die Herstellung der Paneele erfolgt mit einer Vielzahl an Maserungen und Strukturen, wodurch die reale Nachahmung von Holz entsteht.
Welche Vorteile bietet eine moderne Fassadenverkleidung?
Die Fassadenverkleidung ist in allen Materialien dekorativ und kreiert eine ansprechende Optik. Zusätzlich schützt sie die Wände vor Wind, Kälte, Regen, UV-Strahlung und Schmutz. Wichtig ist, dass die Verkleidung so angebracht wird, dass keine Feuchtschäden oder Schimmel entstehen. Mit Paneelen ist eine besonders unkomplizierte und schnelle Montage gegeben. Ein nachträglicher Pflegeaufwand entsteht kaum, ebenso ist keine Wartung notwendig. Sie werden mit Edelputz, echten Steinen oder Klinker beschichtet, sodass sie sich kaum von Mauerwerk, Holz- oder Putzfassaden unterscheiden.
Alternativ kann die Fassadenverkleidung auch mit Platten oder Bausteinen angebracht werden, beispielsweise bei Materialien aus Glas oder Metall. Hier ist wiederum der Austausch einzelner Platten möglich, wenn diese mit der Zeit Schäden aufweisen. Vor allem Glasfassaden sind modern und futuristisch und ermöglichen zudem eine hohe Lichtdurchlässigkeit. Sie können eine historische Fassade in Szene setzen, diese ganz ersetzen und durch die hohe Beständigkeit einen lang anhaltenden Schutz gewährleisten.

